Der Schweinehirt (12:08)

Artikel-Nr.: 054

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    Ein armer Prinz hat ein kleines Königreich. Er sucht eine Prinzessin, die er heiraten kann. Mit einer Rose, die so gut duftet, dass man seinen Kummer vergisst und einer Nachtigall, die wunderschön singen kann, wiil er die Gust einer Prinzessin gewinnen. Die Prinzessin freut sich, weil sie annimmt, dass es sich dabei um kunstvoll gefertigtes Spielzeug handelt. Als sie aber merkt, dass Rosenstrauch und Nachtigall echt sind, ist sie enttäuscht und will den Prinzen nicht sehen. Der Prinz lässt sich nicht entmutigen und bittet verkleidet den Kaiser um Arbeit. Der Kaiser gibt ihm den Posten des Schweinehirten. Am Abend fertigt er einen Topf, der, wenn Wasser gekocht wird, die Melodie spielt: „Ach, du lieber Augustin, alles ist weg, weg, weg!“ Die Prinzessin schickt eine Hofdame, die erfragen soll, wie viel das Instrument koste. Der Prinz verlangt zehn Küsse von der Prinzessin, die er nach anfänglicher Verweigerung auch erhält. Am nächsten Tag fertigt der Schweinehirt eine Knarre mit der man alle Musik machen kann. Diesmal muss die Prinzessin dem Schweinehirten 100 Küsse geben. Als der Kaiser dies bemerkt, müssen die Prinzessin und der Schweinehirt sein Kaiserreich verlassen. Die Prinzessin weint und der Schweinehirt offenbart sich nun als Prinz...

    Das Video "Der Schweinehirt" wurde aus restaurierten Vorlagen eines DEFA Dia-Rollfilms produziert. Die Gestaltung ist kinderfreundlich und pädagogisch wertvoll. Bestens geeignet für Kinder, die sich kurze Videos ohne Internetverbindung auf Handy, PC, Tablet ansehen, orts- und zeitunabhängig, so oft sie wollen.

    Textprobe: In einem ganz kleinen Land lebte einmal ein armer Prinz. Gerade er hatte sich in die stolze und schöne Tochter des Kaisers verliebt. Er beschloß, sie einfach zu fragen, ob sie ihn hei- raten wolle. In seinem Garten wuchs ein Rosenstrauch, der nur jedes fünfte Jahr blühte und dann nur eine einzige Blüte trug. Aber diese Rose duftefe so süß, daß man allen Kummer vergaß, wenn man daran roch. Die sollte die Prinzessin bekommen. Der Prinz besaß noch eine Nachtigall. Das Vögelchen konnte singen, als säßen alle schönen Melodien der Welt in seiner Kehle. Auch den gefiederten Sänger wollte er der Prinzessin zum Geschenk machen. Er gab die Rose und die Nachtigall einem Diener, der sich damit auf den Weg zur Prinzessin machte. Die Prinzessin saß in einem Saal und langweilte sich mit ihren Hofdamen. Da erschien der fremde Diener mit zwei Behältern und sagte: „Das schenkt Euch mein Herr, der Prinz."...

     


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